Biolabel für Reiseveranstalter ?

Wie soll das gehen, fragt man sich?

Das es geht, beweist TourCert in Zusammenarbeit mit KATE, dem evangelischen Entwicklungsdienst in Stuttgart, sie haben im Jahr 2009 ein Nachhaltigkeitssiegel für touristische Unternehmen ins Leben gerufen.

TourCert, die gemeinnützige Gesellschaft für Zertifizierung im Tourismus, vergibt das CSR-Siegel „CSR TOURISM“ an Tourismusunternehmen. TourCert vereint Experten aus Tourismus, Wissenschaft, Umwelt, Entwicklung und Politik. Mit ihrer langjährigen Erfahrung stehen sie für eine qualifizierte Schulung, Beratung und Zertifizierung. CSR bedeutet Corporate Social Responsibility, Verantwortung der Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft und Umwelt zu übernehmen. Dazu müssen die Unternehmen – über die gesetzlichen Vorgaben hinaus – soziale und ökologische Anforderungen in ihrem Kerngeschäft erfüllen. CSR steht damit nicht für einzelne gute Taten sondern für eine im ganzen Unternehmen verankerte Haltung und strategische Ausrichtung. (https://www.csr-tourism.de/)

Grün gewaschen oder ernst genommen?

OCEANO MEERZEIT Reisen war in der zweiten Zertifizierungsrunde dabei und ist seit 2010 CSR zertifiziert. Inhaberin Susanne Braack, die seit 20 Jahren Reisen zu Delfinen und Walen veranstaltet, hatte schon vorher nach einer solchen Möglichkeit sich abzuheben Ausschau gehalten, vor allem auch um Transparenz für die Kunden zu schaffen. Allerdings fand sie kein adäquates Verfahren. Erst durch die Mitgliedschaft im Forum Anders Reisen wurde sie auf diesen neuen Nachhaltigkeitsprozess aufmerksam.

Was ist nun anders?

Bei den OCEANO MEERRZEIT Reisen geht es u.a. sehr viel um Begegnungen mit frei lebenden Delfinen und Walen. Deswegen ist es wichtig, dass die Ausführung dieser wunderschönen Zusammentreffen mit den Meerestieren auf eine sanfte und respektvolle Art und Weise geschieht, damit die anmutigen Meeressäuger nicht gestört und gestresst werden. Und natürlich auch Regulationen des jeweiligen Landes anerkannt und eingehalten werden.

Weiterhin werden die Unterkünfte, Reiseleiter, die Emissionen in den jeweiligen Zielgebieten bewertet. CSR steht für Corporate Social Responsibiity, d.h. auch soziale Aspekte, faire Arbeitsbedingungen und wie viel Geld bleibt im bereisten Land, wie werden die Strukturen vor Ort genutzt, dient unser Besuch der lokalen Gemeinschaft? werden berücksichtigt. Auch der Büroalltag wird unter die Lupe genommen. Themen wir die Verwendung von Recycling Papier, Heizformen, Anfahrt zum Arbeitsplatz etc. kommen da auf den Tisch. All dies sind Komponenten für dieses umfangreiche Zertifizierungsverfahren.

„Das ist nicht nur leicht und man kann es auf jeden Fall nicht nebenbei machen“, sagt Susanne Braack.

„Auf jeden Fall ist dieser Weg wertvoll und ich würde keinen anderen Weg gehen wollen. Ich bin mir sicher, dass dies der Tourismus der Zukunft ist“, fügt sie hinzu.

Liebe zum Meer und zur Natur

Ein wichtiger Pfeiler im Leitbild von OCEANO MEERZEIT Reisen ist die Bildungsarbeit. Ziel bei den Reisen ist es auch immer, für die Natur, die Delfine und Wale und das Meer zu sensibilisieren. Hierdurch sollen Wege aufgezeigt werden, wie jeder jeden Tag einen kleinen Beitrag leisten kann diesen Planeten etwas besser zu machen. Damit die Schönheit der Natur und auch die Delfine, Wale und das Meer auch noch in vollen Zügen von unseren Enkeln und Urenkeln erlebt und genossen werden kann.

Auf unseren Hawai’i Reisen gibt es auch immer wieder Impulse in dieser Richtung:

Ohana oder ein bisschen weniger ICH und ein bisschen mehr WIR. Lesen Sie hier weiter.

Schön, zu wissen, dass wir dort in einer komplett nachhaltig gebauten Unterkunft leben, die mit Solarstrom betrieben wird. Oder wir mit unserem Besuch bei den Grauwalen komplett die kleine mexikanische Gemeinde stärken. Auf La Gomera können die Gäste bei uns Trinkwasser aus einer Filteranlage bekommen. Das spart pro Jahr hunderte von Plastikkanistern. Oft sind es die kleinen Schritte die großes bewegen.

Nachhaltigkeit in Essenz bedeutet immer, dass die Ressourcen und das, was wir jetzt haben, auch für nachfolgende Generationen zu erhalten. Sauber und rein. Dass wir unseren eigenen Dreck auch wieder weg machen. Die letzten 2 – 3 Generationen sind da etwas übers Ziel hinaus geschossen.

Wir sind mit allem ausgestattet was es für einen Paradigmenwechsel zum Thema Nachhaltigkeit braucht (Fähigkeiten, Technik, Bewusstsein).

Das Wichtigste ist allerdings unsere Haltung: denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

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